Eine ganz besondere Betreuung

Distanzunterricht, Wechselunterricht, Corona-Notbetreuung, pandemiebedingte Einhaltung der Hygieneregeln. Dass wir nun täglich mit diesen Begriffen konfrontiert werden, hätten wir uns Anfang 2020 niemals gedacht. Heute prägen diese Begriffe unseren Schulalltag. Kinder, Eltern, Lehrer, Betreuungspersonal, alle mussten sich auf die neue Corona-Situation einstellen. Hier finden Sie einen kleinen Einblick in unseren Schulalltag und die "Not"betreuung.

 

„Ihre Notbetreuung ist toll“, „der Distanzunterricht war gut organisiert“, „mein Kind freut sich auf die Notbetreuung“ oder „wenn vormittags der Distanzunterricht läuft, kann ich in Ruhe Homeoffice machen“. Diese und ähnliche Rückmeldungen erhielten wir, nachdem der Lockdown nach den Weihnachtsferien noch einmal verlängert wurde.

Solche Rückmeldungen haben uns natürlich sehr gefreut, denn unsere Lehrer haben sich wirklich bemüht, den Schülern auf „Distanz“ so etwas wie einen normalen Schulalltag und den Lernstoff zu vermitteln.

Auch die Kinder in der Notbetreuung fühlen sich wohl, kommen gerne und fühlen sich gut aufgehoben. Sie können ein paar ihrer Freunde wiedersehen und da macht das Lernen doch gleich wieder Spaß.

 

Unsere Betreuer, FSJler und Praktikanten sind ständig da, helfen den Kindern beim Lernen, Basteln und Spielen und lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Der Kreativität ist hier keine Grenze gesetzt außer durch die Einhaltung der notwendigen Coronaschutzmaßnahmen.

Während der Distanzunterrichtsphase bis Karneval folgten die Kinder aus der Notbetreuung vormittags dem Unterricht über Beamer, jetzt im Wechselunterricht erledigen Sie die Aufgaben zusammen mit den Betreuern. Nach dem Lernen gibt es dann verschiedene Bastel- und Spielangebote.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr beliebt ist in letzter Zeit der Stopptanz mit Abstand und Maske im Freien oder die Angebote in der Bewegungshalle. Und wenn Ihr Kind Ihnen zuhause etwas über "die Prüfung der elektrischen beweglichen Arbeitsmittel" oder "das Umräumen der Spieleräume mittels Bananenkartons" erzählt, liegt das vermutlich daran, dass unser Hausmeister, Herr Dopatka, in letzter Zeit oft eine Kindertraube (natürlich mit Abstand und Maske) um sich versammelt hat. Wenn nicht gerade das Fußballspiel interessanter ist, reißen sich die Kinder darum ihm bei der Arbeit zu helfen und er erklärt ihnen unermüdlich, wie so ein Stromprüfungsgerät funktioniert und wie die neuen Spieleräume mal aussehen sollen und was so alles Interessantes in seinem Werkzeugkasten liegt. Not macht erfinderisch und in so einer Pandemie lernt man so manches Selbstverständliche wieder neu zu schätzen.

   

Ich finde gut, dass wir in der Notbetreuung auch lernen können und nicht nur spielen, aber auch spielen können. Wir haben einen Schneemann im Schüttelglas gebastelt.
Mia, 2b

Ich kann zuhause nicht so gut lernen wie in der Notbetreuung.
Victoria, 2b

Wegen der Freunde bin ich gerne in der Notbetreuung.
Rayn, 2b

Wenn wir mit lernen fertig sind, können wir immer noch malen oder basteln.
Daniel, 2a

Ich kann mir aussuchen, ob ich zuerst Mathe oder Deutsch mache.
Marlene, 2b

Ich finde, dass das Essen oft sehr gut in der Notbetreuung schmeckt.
Pierre, 2a

Ich finde es gut im Werkraum, weil alle da sehr nett sind. Und weil die da auch die Scherze akzeptieren und weil da alle gut helfen. Dafür bin ich sehr dankbar
Marc, 4a

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für Ihre positiven Rückmeldungen und Ihre Unterstützung zuhause während des Distanzunterrichts.